Medizinisches Schülerlabor
Dr. Ralf Weise
St.-Marien-Hospital, Friesoythe

Medizin ist spannend, Medizin macht Spaß! Das Schülerlabor des St.-Marien-Hospitals in Friesoythe geht mit einem erfolgreichen, spannenden Konzept in das 11. Jahr.
Wir richten uns gezielt an Schülerinnen und Schüler, die sich im weitesten Sinne für den Bereich der Humanmedizin interessieren.An den unterschiedlichen Tagen der Schülerakademie werden wir gemeinsam Themen aus der Notfallmedizin, der inneren
Medizin, der Chirurgie und v.m. erarbeiten.
Dabei legen wir hohen Wert auf einen spielerischen und praktischen Bezug. Nach der Erarbeitung theoretischer Grundlagen können diese direkt in Versuchs- und Untersuchungsanordnungen angewandt werden: Wiederbeleben am Dummy; Simulation einer Demenz mit dem Instant Aging Kit; Geschicklichkeitsübungen bei der Verplattung und Verschraubung von Kunstknochen sowie bei Operationen in Spiegelungstechnik am Übungstorso mit echten Endoskopen. Wir freuen uns auf Euch!
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Angewandte Eigenwert-Theorie
Jörg May
Kolleg St. Thomas der Dominikaner

Matrizen werden in der Mathematik an ganz unterschiedlichen Stellen
eingesetzt. Manche Schüler*innen begegnen ihnen schon in der 8. Klasse,
wenn der rref-Befehl von CAS-Systemen behandelt wird.
Spätestens bei der Lösung von Linearen Gleichungssystemen mit dem
Gauss-Algorithmus „trifft man sich dann wieder“.
Matrizen sind aber noch viel mehr:
– eine Möglichkeit, (lineare) Abbildungen im Raum zu beschreiben,
– ein Hilfsmittel stochastische Prozesse zu beschreiben,
– eine Schreibweise für Ableitungen von mehrdimensionalen Funktionen,
– …
Daher ist es sinnvoll, sich mit den zu Matrizen gehörenden Kennzahlen zu
beschäftigen.
Dazu gehören u.a. die Eigenwerte, und sie sollten das
(Schwerpunkt-)Thema des Kurses sein.
Zunächst wird natürlich erst mal besprochen, was ein Eigenwert überhaupt
ist – mit der zugehörigen geometrischen Interpretation bei Abbildungen
im Raum.
Danach lernen wir einige Anwendungen für Eigenwerte kennen, z.B. bei der
Untersuchung von stochastischen Prozessen oder bei Schwingungen.
(Was ist eigentlich Resonanz?).
Natürlich behandeln wir ausführlich die benötigten mathematischen
Grundlagen und selbstverständlich gehe ich bei der Kursplanung gerne auf
die Wünsche der Teilnehmer ein.
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Schreibwerkstatt
Olaf Bröcker
Gymnasium Antonianum Vechta
Brücken bauen – eine Jugend im Nationalsozialismus (Form: Kreatives Schreiben)
Für eine Woche werden sich die Teilnehmer in die Jahre 1933 bis 1945 zurückversetzen. Jede/r übernimmt die Rolle eines Jugendlichen, der in diesen Jahren gelebt hat und durchlebt in dieser Rolle verschieden Stationen, zum Beispiel Veränderungen in der Schule, Entfernung eines Mitschülers, Kriegseinsatz und auch vielleicht private Erlebnisse.
Wir versuchen zu erfahren: War es wirklich so einfach, eine Gegnerschaft zum Nationalsozialismus oder sogar Widerstand zu entwickeln, oder wie wurde man zum Mitläufer oder gar zum glühenden Anhänger?
Die Erlebnisse sollen schreibend aus der Sicht einer Rolle gestaltet werden, die ihr aus einem vorgegebenen Spektrum an Rollen auswählen und dann selbst weiterentwickeln könnt. Die Art des Schreibens ist freigestellt.
Am Ende dieses Projekts soll eine kleine Broschüre oder ein kleines Buch stehen.
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Business English
Anja Luther
Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht
Business English ist ein wichtiger Bestandteil im heutigen Berufsleben, welcher auf dem Gymnasium nur an äußerst wenigen Schulen vermittelt wird.
In dem Kurs soll in drei zentralen Units eine Basis für den Einsatz (und die Expansion) gelegt werden.
Facet 1 To communicate orally (small talk, meetings, telephone conversations)
Facet 2 To communicate in writing (letters, memos, e-mail, agendas and minutes)
Facet 3 To use Business English in research and investigations (SWOT – Analysis, CEO profiles, Ads, presentations in Powerpoint or Prezi)
Logischerweise werden den Kursteilnehmern/innen Wortschatzhilfen und Material bereitgestellt. Zum Zwecke einer erfolgreichen (und modernen) Mitarbeit ist das Mitbringen des eigenen Laptops empfehlenswert.
Englischkenntnisse auf gehobenem Niveau sind wünschenswert; Grundkenntnisse von BWL und VWL aus dem Politik/Wirtschaft – Unterricht können gerne eingebracht werden.
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Conlanging – Eine eigene Sprache erfinden
Eric Baumfalk
Liebfrauenschule Oldenburg
„Ónen i-Estel Edain, ú-chebin estel anim.“ – „Ich gab den Edain die Hoffnung, keine Hoffnung behielt ich für mich“, schreibt Tolkien in den Annalen der Könige und Herrscher.
Der Satz steht in der von Tolkien selbst konstruierten Sprache Sindarin. Es ist nicht die einzige Sprache eine Fantasywelt, die gelernt und gesprochen werden kann: Auch Quenya, Dothraki und Klingonisch sind konstruierte Sprachen („Conlangs“). Daneben gibt es Esperanto und Toki Pona, Sprachen mit dem Ziel, möglichst leicht lernbar zu sein. Conlangs sind ebenso vielfältig wie weit verbreitet.
Unser Ziel ist es, dass ihr im Rahmen der Akademie eure eigene ganz individuelle Sprache konstruiert. Dafür schauen wir uns Sprachen einmal von Grund auf an, betrachten Lautsysteme, erfinden Wörter und beschäftigen uns damit, wie genau eigentlich Satzbau funktioniert. Dabei sehen wir, wie vielfältig die natürlichen Sprachen sind, und verwenden die Elemente dieser Sprachen, die euch am besten gefallen, für eure eigenen Sprachen.
Wie viel oder wenig ihr schon über Sprache und Grammatik wisst, ist völlig egal. Auch wie viele (natürliche) Sprachen ihr sprecht. Wichtig ist, dass ihr Kreativität und Freude daran mitbringt, eure eigene Conlang zu entwerfen.
Anmeldung
Deine Anmeldung zur Schülerakademie 2026 erfolgt über den nachfolgenden Link zur Katholischen Akademie Stapelfeld:




